Warum entsteht bei der Destillation Schaum und wie lässt er sich vermeiden?

Schaumbildung ist ein häufiges Problem bei der Destillation, das zu unschönen Überkochungen, zur Verunreinigung des Endprodukts und sogar zur Beschädigung der Ausrüstung führen kann. Wenn Sie verstehen, warum Schaum entsteht, und wissen, wie Sie ihn verhindern können, können Sie diese Probleme vermeiden und ein sauberes, hochwertiges Destillat herstellen.

Warum tritt bei der Destillation Schaum auf?

Hoher Protein- oder Zuckergehalt in der Wäsche
Die Waschflüssigkeit oder fermentierte Flüssigkeit enthält Proteine und Zucker, die die Schaumbildung beim Erhitzen begünstigen. Proteine stabilisieren die Blasen, während Zucker die Flüssigkeit dicker macht, so dass die Blasen länger halten. Dies ist besonders häufig bei der Verwendung von Getreide, Früchten oder Melasse der Fall.

Zu schnelles Aufheizen
Wenn die Wäsche zu schnell erhitzt wird, kann sie heftig kochen, wodurch Flüssigkeit im aufsteigenden Dampf eingeschlossen wird und Schaum entsteht. Beim schnellen Erhitzen entstehen viel Dampf und Blasen, die den Destillierapparat zum Überlaufen bringen können.

Tenside oder Verunreinigungen
Einige Rohstoffe enthalten von Natur aus Tenside - Verbindungen, die die Oberflächenspannung verringern und den Schaum stabiler machen. Auch Öle, Rückstände und Verunreinigungen aus Früchten oder Körnern können Schaumbildung verursachen.

Nicht genug Freiraum in der Stille
Wenn der Destillierapparat zu voll ist, bleibt nur wenig Raum für die Ausdehnung des Schaums. Gelangt der Schaum in den Kondensator, kann er das Endprodukt verunreinigen oder Verstopfungen verursachen.

Wie man Schaumbildung während der Destillation vermeidet

Kontrolle der Heizrate

Beginnen Sie niedrig und langsam: Beginnen Sie mit niedriger Hitze und erhöhen Sie die Temperatur allmählich. So kann sich die Wäsche gleichmäßig erwärmen, was ein schnelles Sieden und Schaumbildung verhindert.
Indirekte Heizung verwenden: Dampfmäntel oder Wasserbäder sorgen für eine gleichmäßige Wärmeverteilung und verringern das Risiko der Schaumbildung.
Einstellen der Waschmittelzusammensetzung

Entgasen Sie den Wash: Lassen Sie das Waschmittel vor der Destillation ein oder zwei Tage stehen, um eingeschlossene Gase freizusetzen, die zur Schaumbildung beitragen können.
Schaumverhinderer verwenden: Die Zugabe von lebensmittelechten Antischaummitteln, wie z. B. Entschäumer auf Silikonbasis, hilft, die Oberflächenspannung zu verringern und verhindert die Bildung von Schaum.
Filtern Sie die Wäsche: Die Entfernung von Feststoffen und Proteinen durch Filtration kann die Schaumbildung erheblich reduzieren, insbesondere bei Waschmitteln auf Getreide- oder Obstbasis.

Genügend Freiraum lassen

Überfüllen Sie das Destilliergerät nicht: Halten Sie den Flüssigkeitsstand unter 75-80% der Kapazität des Destilliergeräts. So bleibt genug Platz, damit der Schaum aufsteigen kann, ohne den Kondensator zu erreichen.

Schaumbildung bei der Destillation kann frustrierend sein, aber sie ist beherrschbar, wenn man die Ursachen kennt. Egal, ob es sich um einen hohen Proteingehalt, eine schnelle Erhitzung oder einen zu geringen Kopfraum handelt, für jedes Problem gibt es eine praktische Lösung. Durch allmähliches Erhitzen der Waschlösung, Optimierung ihrer Zusammensetzung und Verwendung der richtigen Geräteeinstellungen können Sie die Schaumbildung minimieren und ein saubereres, hochwertigeres Destillat erzeugen.

Mit diesen Tipps vermeiden Sie nicht nur unschöne Überkochungen und Verunreinigungen, sondern verbessern auch die Gesamteffizienz Ihres Destillationsprozesses.

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